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Versteigerung v. Unternehmensanteilen Kaduzierung

Verwertung von Unternehmensanteilen
 
Zur rechtssicheren Abwicklung der Versteigerung sind genaue Kenntnisse über den Ablauf sowie der dazu notwendigen Verträge eine zwingende Voraussetzung. Aufgrund erfolgreich durchgeführter Verwertungen verfügen wir über das Know-how.
 
Die Erfahrung zeigt, dass beim Verwerten von Unternehmensanteilen das Erzielen eines bestmöglichem Verwertungsergebnisses nicht allein auf das Schalten von Pflichtanzeigen und den reinen Versteigerungsvorgang zu reduzieren ist. Die eigentliche Herausforderung stellt das Identifzieren und aktive Generieren von geeigneten Finanzinvestoren dar. Dazu sind nationale und internationale Verbindungen sowie fundierte kaufmännische Kenntnisse und Berufserfahrung unerlässlich, wie es durch unser Team gewährleistet ist.
 
Es gibt mehrere Gründe, weshalb es sinnvoll ist, die Versteigerung von zur Sicherung übereigneter Geschäftsanteile durch einen auf diesen Vorgang spezialisierten allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer durchführen zu lassen - im Unterschied zu Gerichtsvollziehern oder Notaren.
 
Gerichtsvollzieher arbeiten in einem festgelegten Bezirk und sind es daher in der Regel nicht gewohnt, bundesweit und international geeignete Investoren für eine solche Versteigerung zu generieren. Außerdem sind die Ausbildungsschwerpunkte für Gerichtsvollzieher in der Regel so gestaltet, dass ein für Versteigerungen von Unternehmensanteilen notwendiges kaufmännisches und rechtliches Know-how eher rudimentär vorhanden ist. Abgesehen davon verstehen sich Gerichtsvollzieher nicht als Kaufleute, sondern eher als Organe der Exekutive.
 
Ähnlich verhält es sich bei Notaren. Diese sehen ihre Kernkompetenz in der Protokollierung von Verträgen, Urkunden und Übertragungen. Ein Notariat ist nicht auf das pro-aktive Identifizieren und Generieren von Finanzinvestoren eingerichtet. Das Gesetz gibt aber vor, dass Pfänder bestmöglich zu verwerten sind. Dies betrifft nicht nur den eigentlichen Versteigerungsvorgang, sondern auch dessen Vorbereitung.
 

Unsere Beauftragung stellt sicher, dass die Verwertung von Unternehmensanteilen weisungsfrei, unparteiisch und unter der Beachtung der Rechte aller Beteiligten bestmöglich und zu angemessen Kosten durchgeführt wird. Das bedeutet Rechtssicherheit für alle Beteiligten.

Versteigerung von Unternehmensanteilen
 
Versteigerung von GmbH-Geschäftsanteilen §§ 23 27 GmbHG

§ 21
Kaduzierung
(Zwangsausschluss von Anteilseignern einer GmbH oder einer AG)

(1) Im Fall verzögerter Einzahlung kann an den säumigen Gesellschafter eine erneute Aufforderung zur Zahlung binnen einer zu bestimmenden Nachfrist unter Androhung seines Ausschlusses mit dem Geschäftsanteil, auf welchen die Zahlung zu erfolgen hat, erlassen werden. Die Aufforderung erfolgt mittels eingeschriebenen Briefes. Die Nachfrist muß mindestens einen Monat betragen.

(2) Nach fruchtlosem Ablauf der Frist ist der säumige Gesellschafter seines Geschäftsanteils und der geleisteten Teilzahlungen zugunsten der Gesellschaft verlustig zu erklären. Die Erklärung erfolgt mittels eingeschriebenen Briefes.

(3) Wegen des Ausfalls, welchen die Gesellschaft an dem rückständigen Betrag oder den später auf den Geschäftsanteil eingeforderten Beträgen der Stammeinlage erleidet, bleibt ihr der ausgeschlossene Gesellschafter verhaftet.

§ 23
Versteigerung des Geschäftsanteils

Ist die Zahlung des rückständigen Betrags von Rechtsvorgängen nicht zu erlangen, so kann die Gesellschaft den Geschäftsanteil im Wege der öffentlichen Versteigerung verkaufen lassen. Eine andere Art des Verkaufs ist nur mit Zustimmung des ausgeschlossenen Gesellschafters zulässig.

§ 27 GmbHG
Danach kann sich der Gesellschafter bei unbeschränkter Nachschusspflicht von der Zahlung des eingeforderten Nachschusses dadurch befreien, dass er seinen Geschäftsanteil der Gesellschaft zur Verfügung stellt. Der Verkauf des Geschäftsanteils hat durch öffentliche Versteigerung zu erfolgen.
 
Versteigerung von Aktien
Versteigerung § 65 Abs. 3 AktG
Nach § 65 Abs. 3 des AktG hat die Gesellschaft die Aktien der wegen Nichtzahlung der Einlage ausgeschlossener Aktionäre zu verkaufen. Gemäß § 214 AktG muss die Gesellschaft die nach der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftermitteln ausgegebenen neuen Aktien, die nach Ablauf eines Jahres von den Aktionären nicht abgeholt wurden, verkaufen. Bei einer Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien hat die Aktiengesellschaft die anstelle der für kraftlos erklärten Aktien ausgegebenen neuen Aktien zu verkaufen (226 Abs. 3 AktG).

Der Verkauf hat in allen Fällen zum amtlichen Börsenpreis durch die Vermittlung eines Kursmaklers zu erfolgen. Fehlt ein Börsenpreis, sind die Aktien öffentlich zu versteigern. (Zwangsausschluss von Anteilseignern einer GmbH oder einer AG)
 
§ 1293 BGB an Inhaberpapieren
Die Vorschriften über das Pfandrecht an beweglichen Sachen gelten auch für das Pfandrecht an Inhaberpapieren. <siehe dort unter vertragliches Pandrecht>
  Öffentliche Versteigerungen wegen : Insolvenzverwertung | Speditionspfand | Lagerpfand | Kommissionspfand | Vermieterpfand | § § 885 a ZPO, 825 ZPO | Annahmeverzug | sicherungsübereigneter Sachen u. Rechte | Kaduzierung | Pfandrecht an Rechten wie Aktien u. Unternehmensanteilen | Pfand wg. Erfüllungsvollzug | Werksvertragsunternehmerpfand | aus beidseitigen Handelsgeschäften | Immobilien aus Insolvenz | Pfändern| Pfandrechte am Anteil eines Miteigentümers

Bewertungen von Insolvenzgütern, Anlagevermögen und Gerichts- und Pfandverwertungsgutachten
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